Letzte Woche habe ich mal etwas Neues erlebt, denn ich wurde eingeladen beim Cuciniale Test Event in der Bio-Kochschule Friedrich dabei zu sein. Mein erstes Bloggerevent sozusagen! Ich habe mich total gefreut und war auch von der Produktpräsentation sehr angetan. Denn das Produkt dieser Jungs macht es quasi jedem möglich, perfekt gelungene Speisen auf Profineveau zuzubereiten. Was auf dem Event so los war, wie der Test ablief und warum uns später die Küchenchefs rauswerfen mussten, lest ihr hier.

Kochschule Friedrich - Auf zum Cuciniale Test

Bio-Kochschule Friedrich – Auf zum Cuciniale Test

Vor Kurzem war ich zur Präsentation einer neuartigen Methode eingeladen, perfektes Essen auf Gourmet-Level einfach zuzubereiten. Also ab zur Bio-Kochschule Friedrich in Berlin Charlottenburg. Netterweise ist diese unweit meiner derzeitigen Arbeitsstelle und ich hatte es nicht so weit.

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Empfang und Gäste

Gleich zu Beginn wurden die Gäste mit einem netten Hallo und einem tollen Sekt begrüßt. Sowohl die Inhaber der Bio-Kochschule, die Veranstalter und der Chef von Cuciniale haben sich vorgestellt. Es entwickelten sich nette Gespräche und wir lernten uns gegenseitig kennen. Neben den bereits genannten waren noch einige Reporter und andere nette Blogger dabei. Mit dabei auch Jacky von whaelse.com, Doc. Eva von dental-food.de und Nadine von organiccottage.blogspot.com.

Nebenbei gab es noch leckere Snacks wie diese hier und einen leckeren Weißwein zum Kennenlernen. Dann ging’s los mit einer kurzen Vorstellung des Programms für den Abend.

Kurze Vorstellung

Der Geschäftsführer von Cuciniale bedankte sich und stellte uns das Abendprogramm vor. Geplant war folgendes: Ein 3-Gänge Menü, das von 2 Gruppen zubereitet wird. Dabei sollten jeweils parallel die Vorspeise und die Hauptspeise von einer Gruppe mit dem Gourmetpilot und dem Gourmetsensor und von einer Gruppe ohne zureitet werden. Das Dessert wurde dann von den Köchen vorbereitet. Die Speisekarte des Abends sah aus wie folgt:

Menü-Karte des Abends

Menü-Karte des Abends

Zuvor gab es noch eine kurze Erklärung des Gourmet-Sensors und der zugehörigen App, dem Gourmet Pilot.

Gourmetpilot und Gourmetsensor von Cuciniale

Im Wesentlichen besteht das System von Cuciniale aus 2 Teilen, der Gourmetpilot App, die derzeit auf dem iPhone und iPad (Android kommt) ausgeführt werden kann und dem Gourmet-Sensor. Letzterer liefert die Signale für den Zustand beim Kochen und ist deshalb mit 6 verschiedenen Sensoren ausgestattet. Im Zusammenspiel mit dem App sollen so perfekte Ergebnisse, egal ob mit Fleisch, Gemüse, Reis oder Nudeln gelingen. Einfach die passende Zubereitung in der App auswählen und der Anleitung folgen. Klingt doch easy oder?

Beim ersten Start der App müssen die Eigenschaften des Herds eingegeben werden, damit die App genau einschätzen kann wie schnell es wie heiß wird. Das ist schnell erledigt und muss nur einmalig gemacht werden. Danach wählt man das Gericht und den Prozess aus, wählt optional noch den Bräunungsgrad außen und den Garzustand innen und los gehts. Der Sensor kommt in die Pfanne oder den Topf und soll sekundengenau Bescheid geben, wenn diese heiß genug ist. Beim Garen bleibt der Sensor die ganze Zeit über im Topf, beim Fleisch wird der Sensor dann erst später wieder genutzt und ins Fleisch gestochen, um den Garzustand festzustellen. Die App soll derweil fleißig mit Anweisungen versorgen.

Klingt jetzt nicht so schwer oder? Da freut man sich schonmal aufs ausprobieren. Aber zunächst wurden die Gruppen eingeteilt und die Speisen zubereitet.

Die Vorspeise – Die Forelle mit Spargel-Risotto

Cuciniale_21 Vorspeise Forellenfilet auf Spargel-Risotto

Cuciniale_21 Vorspeise Forellenfilet auf Spargel-Risotto

In meiner Gruppe wurde die Vorspeise auf herkömmlichen Weg, also ohne den Gourmet Sensor und den Gourmet Pilot zubereitet. Zunächst noch etwas planlos ging’s also an den Herd und unter fachkundiger Anleitung nahm die Vorspeise dann langsam Gestalt an. Dazu haben wir zunächst das Spargel-Risotto zubereitet. Also viel rühren, ständig Flüssigkeit zufügen und nochmals rühren rühren rühren 😀

Für die Forelle hat Dr. Eva die bereits vorbereiteten Forellen mit Dill gefüllt und in der Pfanne zubereitet. Da ich selbst noch nie Forelle zubereitet habe, konnte ich hierbei einiges lernen und werde das bestimmt demnächst auch selbst mal ausprobieren.

Zwischendurch habe ich immer mal wieder einen Blick auf die andere Gruppe werfen können und war überrascht wie ruhig sie die Vorspeise zubereitet haben. Was mich vor allem fasziniert hat, war die Tatsache, dass sie das Risotto nicht umgerührt haben.

Als beide Gruppen dann fertig waren, wurde gegessen und die Qualität der Speisen verglichen. Beides hat vorzüglich geschmeckt. Ein Unterschied war nicht zu erkennen.

Die Hauptspeise – Ente (Cuciniale Test)

Hauptgang Entenbrust auf Macaire-Kartoffeln und Cranberry Garantapfel-Jus

Hauptgang Entenbrust auf Macaire-Kartoffeln und Cranberry Garantapfel-Jus

Anschließend ging es an die Hauptspeise – Entenbrust mit Macaire-Kartoffeln und Granatapfel-Cranberry-Jus. Diesmal durfte ich an den Herd und die Entenbrust zubereiten. Für mich eine Premiere, denn bisher habe ich Entenbrust nur im Ofen gegart. Also ran ans Werk. Eine Schürze hat sich auch noch eingefunden und dann ging’s los.

Der Meister sorgt für gute Ente

Der Meister sorgt für gute Ente

Damit nichts schief geht, erklärte uns der Chef nochmal kurz den Umgang mit der Gourmet-Pilot, also der App auf dem iPad, die die Steuerung übernimmt. Nachdem wir dann die ersten Schritte, wie der Einrichtung des Herds und der Auswahl der richtigen Pfanne praktisch nachvollzogen hatten, wurde direkt die Entenbrust ausgewählt und der Garzeitpunkt bestimmt. Gerne wollte ich die Ente außen lieber etwas dunkler haben, denn so schmeckt sie mir am besten. Gesagt – getan. Nachdem der Bräunungsgrad und der Gar-Grad des Fleisches individuell eingestellt war, gings endlich los. Also rein mit dem Sensor in die Pfanne und an den Herd. Dann wurde ich Schritt-für-Schritt durch den Kochprozess geführt. Dabei muss die Herdplatte des Öfteren hoch- oder runtergedreht werden. Sobald ein Schritt vorgenommen wurde, muss dieser noch in der App bestätigt werden. Der Sensor lag dabei zunächst mit in der Pfanne, wurde aber beim hereinlegen des Fleisches aus der Pfanne entfernt und erst nach dem Wenden der Entenbrust dann ins Fleisch gesteckt. Damit kann der perfekte Gar-Prozess gesteuert werden. Der Sensor überträgt dabei die 6 Signale des Gourmetsensors an die App.

Der Cuciniale Test wurde immer spannender, vor allem weil die Ente in der Pfanne in ihrem Fett reichlich brutzelte. Ich habe einige Male überlegt, die Pfanne herunterzudrehen, mich aber auf die Anleitungen verlassen. Und trotz des oftmaligen Zweifelns an der App ist die Ente am Ende absolut perfekt gelungen. Von außen toll gebraten und braun und innen noch etwas saftig und toll anzuschauen. Aber seht selbst. Nebenbei wurden die leckeren Macaires (eine Art Kartoffelküchlein) in der Pfanne zubereitet und der Jus blubberte schon vorbereitet vor sich hin.

Dann gings endlich ans Essen. Noch schnell die Ente tranchiert und los ging der Gaumenschmaus!

Inzwischen hatten wir uns alle schon etwas besser kennengelernt und natürlich auch beim Essen weiter nett unterhalten. Die Ente hat vorzüglich geschmeckt. Ich kann zwar nur für mich sprechen aber ich habe mir zumindest 1x Nachschlag geholt. Wow – einfach lecker. Mit dazu viele tolle Gespräche übers Bloggen, gesundes Essen und natürlich auch die Zubereitungsart nach Gourmet-Pilot.

Derweil wurde das Dessert von den Köchen vorbereitet und wir konnten uns direkt im Anschluss das Dessert reichen lassen.

Das Dessert

Dessert Mousse von Dunkler Schokolade mit marinierten Erdbeeren und Minze

Dessert: Mousse von Dunkler Schokolade mit marinierten Erdbeeren und Minze

Zum Dessert wurde ein Mouse von der schwarzen Schokolade mit Erdbeeren und Minze gereicht. Das war nicht nur lecker anzusehen, sondern auch perfekt für den Gaumen und als Abschluss des Abends geeignet. Die Erdbeeren waren frisch und lecker und die Mousse leicht und absolut wohlschmeckend. Wenn man so etwas hier in der Kochschule lernen kann, muss ich hier echt mal einen Kochkurs belegen. Das hatte ich mir schon immer mal vorgenommen. Mal sehen, ob ich jemanden finde der mich begleitet.

Fazit zum Abend und der Gourmet-Hardware

Das war es also der Cuciniale Test. Eine wirklich tolle Gelegenheit, denn es war ein toller Abend. Wir haben noch lange beisammen gesessen und uns nett unterhalten, sodass wir garnicht gemerkt haben wie die Zeit verflogen ist. Irgendwann lichteten sich dann doch langsam die Reihen und die Gruppe rückte näher zusammen und musste dann doch irgendwann aufbrechen. Kurz vor Mitternacht haben wir es also gepackt und uns verabschiedet. Der Abend mit Cuciniale war wirklich ein schönes Event, das Essen wahnsinnig gut (Vor allem die Ente mit dem leckeren Jus) und die Athmosphäre in der Kochschule entspannt und herzlich. Gerne komme ich wieder hierher. Vielleicht ja mal für einen asiatischen Kochkurs? 😀

Die vorgestellte Methode Essen auf Gourmet-Niveau einfach und perfekt zu kochen finde ich sehr interessant. Ich spiele sogar mit dem Gedanken mir den Sensor und die passende App zuzulegen. Allerdings werde ich wohl damit noch warten, bis die App auch für Android verfügbar ist.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video des Herstellers zur Funktionsweise. Vielleicht kommt von mir auch mal ein Küchentest aus der heimischen Küche. Wir werden sehen 🙂

Weitere Informationen zu Cuciniale findet Ihr hier

Weiter Informationen zur Bio-Kochschule Friedrich findet Ihr hier

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