Edge of Tomorrow Review – Kino wie es sein sollte

Edge of Tomorrow Review

Neulich wieder im Kino – da gibts jetzt auch gleich mein Edge of Tomorrow Review. Der neue Film, der das altbekannte Filmprinzip von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ aufgreift nutzt, hat es in sich. Schon der Trailer macht Lust auf mehr. Außerdem stellt die Story endlich mal wieder etwas Neues dar. Ist das Mitspielen von Tom Cruise wieder ein Garant für gutes Kino? Lest selbst – Trailer zum Action-Spektakel inklusive.

Edge of Tomorrow Review
Edge of Tomorrow Review

Wer zur Zeit ins Kino möchte, muss sich wirklich entscheiden. Blockbuster wie der neue X-Men locken und auch Godzilla versucht mal wieder sein Glück. Wer aber wirklich gutes Kino haben möchte, sollte sich derzeit Edge of Tomorrow ansehen. Warum?

Story

Emily Blunt Teaser
Emily Blunt Teaser

Zur Story braucht man eigentlich nicht viel erzählen. Man kann jedoch ohne zu spoilern sagen, dass die Handlung in der nicht allzu weit entfernten Zukunft liegt. In dieser wurde die Erde von einem Kometen getroffen, der leider aber eine parasitäre intelligente Alienrasse an Bord hatte. Und die sogenannten Mimics haben leider nur eins im Sinn. Die Erde für sich zu erobern. Durch die geschlagenen Schlachten liegt halb Europa in Trümmern und lediglich in Russland, Großbritannien, Amerika, Asien und Australien brennt noch Licht. Die Menschen leisten erbittert Widerstand, verlieren aber trotz neumodischer Kampfanzüge zumeist gegen die überlegene Rasse. Woran das liegt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Aber soviel sei gesagt, die Aliens überrennen die gegnerische Verteidigung fast ohne Mühen. Ganz so als wüssten Sie was die Menschen planen.

In diesem Chaos trifft Major Bill Cage (gespielt von Tom Cruise) als Marketing-Berater in Großbritannien ein, um eine bevorstehende Schlacht als Durchbruch zu promoten. Der Vorgesetzte schickt ihn an die Front, da leistet Cage Widerstand, wird verhaftet und zum Einsatz abkommandiert. Da er über keinerlei Kampferfahrung verfügt stirbt er bei der Landung in der Normandie (erkennt hier jemand Parallelen? ) recht schnell. Doch überraschenderweise wacht er in der Vergangenheit wieder auf und befindet sich ab da in einer altbekannten „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Phase. Er erlebt den Tag des großen Gefechts immer und immer wieder.

Natürlich versucht er in jeder Schleife wider etwas anders zu machen und wird so zum immer besseren Soldaten. Was zwischenzeitlich für seine Kameraden natürlich schon wie übermenschliche Fähigkeiten ausehen muss, ist jedoch schlicht Gewohnheit. Im Gefecht trifft er auf eine Kämpferin von den Special Forces Rita Vrataski (gespielt von der hervorragenden Emily Blunt). Diese erledigt fast im Alleingang etlich der Aliens und verschafft im neuen Mut. Nachdem er Sie kennengelernt hat, bildet Sie ihn zu einem besseren Kämpfer aus und gemeinsam versuchen Sie die Erde zu retten. Mehr wird vorerst nicht verraten 🙂

Die persönliche Meinung

Die Story verspricht mal etwas Neues und genau das braucht das Kino heutzutage. Durch die Unsitte alle guten Film-Klassiker einfach zu rebooten und neu zu verfilmen sorgen zumindest bei mir zumeist für Unmut. Vielleicht ist das für die Jüngeren von uns nicht ganz so dramatisch. Aber wer mit Jurassic Park, Top Gun (was übrigens auch gerade rebootet wird -.- ), Mission Impossible, Batman aufgewachsen ist, freut sich nicht über jeden Reboot. Natürlich ist trotzdem oft auch ein genialer Film dabei, genau wie in diesem Fall Edge of Tomorrow.

Nach den Überraschungshits Oblivion, Jack Reacher und dem letzten Mission: Impossible Phantom Protokoll scheint Tom Cruise wirklich wieder ein Garant für gutes Kino zu sein.

Die überraschend unterhaltsame und teils auch mal humorvolle Idee der Zeitschleife, die jeweils mit seinem Tod endet, unterhält durchgehend. Hier hat der Regisseur von „Mr. and Mrs. Smith“, „Jumper“ und „Die Bourne-Identität“ Doug Liman wirklich wieder einmal gute Arbeit geleistet. Die Story ist stets gut inszeniert und wird keine Sekunde langweilig. Es wird aber auch durchaus dramatisch und das ständige Sterben seiner Partnerin macht Bill Cage zu schaffen. Dabei wird aber stets auf die richtige Mischung geachtet. Wer eine reine Spaß-Inszenzierung wünscht, ist hier definitiv falsch.

Gut platzierte Handlungswendungen sorgen dabei für Kurzweil und sorgen nicht nur bei mir, sondern auch beim restlichen Publikum für flüsterfreies Kino. Das Action-Werk setzt die Handlung mit 2 hervorragenden Schauspielern toll in Szene und produziert so einen Überraschungshit, wie man sich ihn nur wünschen kann.

Meine Empfehlung: Seht euch Edge of Tomorrow im Kino an. Es lohnt sich wirklich!!!

Jetzt noch kurz ein Nachwort zu den nächsten Filmen mit Tom Cruise: Derzeit ist ein neuer Mission Impossible geplant, der 2015 erscheinen soll. Außerdem wird er wohl auch in einer neuen Verfilmung von Van Helsing zu sehen sein. Dann wird noch Top Gun 2 produziert und der nächste Jack Reacher. Mehr dazu auf Imdb

Jetzt aber viel Spaß beim Trailer und dann im Kino! Oder habt ihr den Film schon gesehen? Was haltet ihr von der Handlung? Wie war der Film für euch? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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