1987 veröffentlichte der damalige Heimvideo-Verleiher Vestron einen kleinen, unscheinbaren Film, der in Hollywood bereits vor seinem Start als Flop galt: Dirty Dancing. Mehr als 30 Jahre später kommt der zum Welterfolg avancierte Streifen noch einmal in die deutschen Kinos.

Die Geschichte des Tanzfilmes Dirty Dancing ist der klassische Traum, den viele Autoren und Regisseure in der Traumfabrik leben: Einmal einen Hit landen, von dem auch noch Jahrzehnte danach gesprochen wird. Autorin Eleanor Bergstein machte mit ihrem Drehbuch zum berühmtesten Tanzfilm der Kinogeschichte jene Erfahrung, die mit viel Hürden und Absagen begann.

Denn niemand wollte das Skript, das auf ihren eigenen Erlebnissen basierte, verfilmen. Die Geschichte eines Mädchens aus reichem Hause, die sich in einen Tanzlehrer im Sommercamp verliebt, kam bei Produzenten und Studios nicht gut an. Einige empfahlen der ambitionierten Autorin, das Drehbuch einfach zu verbrennen. Doch der Glaube an ihr Werk sollte belohnt werden.

Erfolg mit Ecken und Kanten

Was eigentlich nur für die Vermarktung im Heimkino vorgesehen war, schaffte den Sprung auf die große Leinwand. Mit dem Wunsch, wenigstens ein paar Kinobesucher mit dem Film zu beglücken, überzeugte Eleanor Bergstein die Verantwortlichen, Dirty Dancing ein Wochenende lang im Kino auszuwerten. Was folgte, ist pure Kinomagie: Die Zuschauer standen an den Kinokassen Schlange, die Einnahmen spielten in kürzester Zeit das Produktionsbudget ein und die Autorin sah sich als Gewinnerin einer ganzen zweifelnden Industrie gegenüber. Auch für die Hauptdarsteller Jennifer Grey und Patrick Swayze war dies der Startrampe zu einer unvergleichlichen Karriere.

Sie tanzen immer noch

Quelle: Pixabay

Der bereits verstorbene Patrick Swayze wurde zum Sexsymbol für viele weibliche Zuschauer und Jennifer Grey war der Inbegriff des schüchternen Mädchens von nebenan. Der Film traf den Nerv einer ganzen Generation. Doch für die Schauspieler war das Werk von 1987 eine Last für ihre Karriere. Das Etikett prangte so groß auf ihrem Namen, wodurch die Chance andere Rollen zu spielen beinahe unmöglich wurde. Lediglich Patrick Swayze konnte auch danach in einigen Produktionen wie Road House, Ghost – Nachricht von Sam oder Black Dog überzeugen. Jennifer Greys Karriere entwickelte sich dagegen nur langsam und kam durch die persönliche Entscheidung einer Schönheitsbehandlung endgültig zum Erliegen. Doch der Film lebt weiter.

Alle wollen tanzen

Nach seinem 30. Geburtstag 2017, in dem der Film bereits mit großer Werbekampagne in den Kinos erneut aufgeführt wurde, präsentieren Swayze und Grey ihre Hebefigur diesen August wieder in auf der Leinwand. Das Interesse ist nach wie vor ungebrochen: Tanzschulen, Musicals und Mottopartys lassen keine Zweifel daran, dass Dirty Dancing auch noch 33 Jahre später in den Köpfen der Menschen ist. Selbst Slot Games haben das Thema aufgegriffen und bieten Fans die Möglichkeit zum Spiel mit ihrem Lieblingsfilm. Im gleichnamigen Walzenspiel auf Betfair Casino kann auf fünf Walzen mit den Ikonen der 80er Jahre Patrick Swayze und Jennifer Grey, Cadillacs sowie Jukeboxen kombiniert werden. Bei der richtigen Positionierung erwarten den Spieler einige Überraschungen.

Kinosaal

Quelle: Pixabay

Wer sich in Stimmung bringen möchte, wirft den Soundtrack ein und erlebt die romantische Story auf neue Weise noch einmal. Welche Kinos im Sommer 2019 ins Tanzfieber verfallen, kann auf der offiziellen Homepage des Verleihs Apollo Film nachgelesen werden.

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