Jeder kennt die Frage „Was würdest du denn mit 1. Mio Euro machen“? So ziemlich jeder hat dieses Gedankenspiel schonmal durchgespielt. Egal ob auf dem Stammtisch, bei der Familie am Kaffeetisch oder in der Mittagspause mit den Kollegen. Dass die Antworten total unterschiedlich ausfallen, sollte eigentlich klar sein. Doch wie sehr die Antworten auseinandergehen hat jetzt eine Umfrage ergeben. Dabei wurden 3000 Menschen aus Deutschland, USA und Großbritannien befragt – mit spannenden Ergebnissen. Alle Ergebnisse hier im Beitrag.

Was würdet ihr mit 1 mio euro machen

Einfach so liegen 1. Million Euro auf deinem Tisch? Was würdest du damit anfangen? In Urlaub fliegen? Endlich das Traumauto kaufen? Schulden abbezahlen? Ein Haus kaufen? Oder alles spenden? Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Meine Persönliche Meinung? Ich will zwar nicht alles verraten, aber soviel sei gesagt: Ich würde anschließend sehr viel braun gebrannter auf einer eigenen Terasse sitzen und dabei sündhaft leckeren Whisky genießen. Vielleicht würde ich anschließend noch mit meinem Elektro-Roller durch den Park zur Pool-Landschaft fahren, um ein paar Runden zu ziehen, bevor ich mich dann in mein 2 Meter breites Bett legen würde. Außerdem hätte ich vermutlich einen eigenen Parkour-Kurs auf dem Grundstück, bei dem ich jeden Tag mit Junior durchflitzen würde – wer braucht schon ein Fitness-Studio 😀

Den Überblick über die Ergebnisse der Umfrage aus Europa und den USA findet Ihr in dieser Infografik von Betway: (Europe first – America second – sorry mr trump 😉 ):

betway Infografik Ergebnisse EU

In den USA sieht es ein bisschen anders aus. So hat die Schulden Tilgung (38%) erstmal höchste Priorität. Es folgen der Hauskauf mit 26% und das Abbezahlen einer Hypothek mit 17%. Ein Auto zu kaufen hat mit ca 5% etwas weniger Priorität als bei den Europäern (6%).

Spenden würden bei den US Amerikanern nur 3% (im Vergleich EU: 7%). Interessant ist auch dass in Europa ein Luxusurlaub mit 12% einen deutlich höheren Stellenwert hat als in den USA (4%). Dass der Punkt „Schulden begleichen“ bei den Amerikanern einen deutlich höheren Stellenwert (38%) hat, als bei den Europäern (25%) erklärt sich durch das gängige Kreditkarten-System in den USA.

Das Problem ist, dass viele Amerikaner nicht eine, sondern drei, vier Kreditkarten besitzen.

(Zitat aus der Süddeutschen Zeitung).

Es sieht also auch in der Realität ganz so aus, wie in Amerikanischen Filmen suggeriert. Hinzu kommen Kundenkreditkarten großer Kaufhäuser und Geschäfte, die ebenfalls Einkäufe auf Pump ermöglichen. Die Gefahr, den Überblick zu verlieren und in einem Sumpf aus Schulden zu versinken, steigt mit jeder Karte, die man zusätzlich ins Portemonnaie steckt.

Hinzu kommt: Kreditkartenschulden sind meist nicht die einzigen Verbindlichkeiten. Viele Amerikaner müssen zudem Haus-, Auto und Studentendarlehen abbezahlen. Lässt man die schuldenfreien Haushalte einmal außen vor, so stehen nach Angaben des Finanzportals Nerdwallet alle übrigen mit durchschnittlich 131 000 Dollar in der Kreide. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten der US-Verbraucher auf über zwölf Billionen Dollar. Kreditkartenschulden machen davon gut sechs Prozent aus.

Es ist also durchaus nachvollziehbarer, dass sich die US-Amerikaner hier viel lieber schuldenfrei sehen würden. Hier alle Fakten:

betway Infografik

Interessant auch, dass immerhin 5% weniger Amerikaner (36%) im Gegensatz zu 41% in den EU ihren Job kündigen würden. Wo doch die USA eigentlich den Ruf hat, dass viele Amerikaner unzufrieden mit Ihrem Job sind.

Und? Haben Euch die Umfrage-Ergebnisse gefallen? Haben Sie Euch überrascht? Ich fand es auf jeden Fall sehr unterhaltsam zu sehen, wie die EuropäerDie kompletten Daten der Umfrage findet Ihr übrigens auch in der folgenden Tabelle: Link zur Tabelle

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